Petition: Für ein natürliches Miteinander von Mensch und Natur im NSG Fulder-/ Ilmen-Aue


Petition: Für ein natürliches Miteinander von Mensch und Natur im NSG Fulder-/ Ilmen-Aue
Das Problem
Petition: Für ein natürliches Miteinander von Mensch und Natur – gegen die Ausgrenzung des Menschen im Naturschutzgebiet „Fulder - Aue / Ilmen - Aue“
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, sprechen uns entschieden gegen die erneute Inkraftsetzung der Schutzanordnung zum Schutz der Brut-, Zug- und Rastvogelarten im Naturschutzgebiet "Fulder-Aue / Ilmen-Aue" aus. Diese Verordnung entzieht uns nicht nur einen wichtigen Teil unseres Naherholungsgebiets, sondern greift unverhältnismäßig in die Interessen aller ein, die sich gerne in der Natur entlang des Rheins zwischen Bingen-Kempten und Ingelheim aufhalten.
Was bedeutet diese Verordnung?
Mit der Umsetzung dieser Verfügung wird nicht nur der Wassersport verboten sein, sondern auch den beliebten Gaulsheimer Sandstrand zu betreten, sowie im gesamten Altrhein zwischen der Ruine der Hindenburgbrücke und bis kurz dem Strandbad in Frei-Weinheim zu schwimmen, zu paddeln oder zu planschen. Damit verlieren wir über 3,5 Millionen Quadratmeter Erholungsfläche, die für uns unverzichtbar sind.
Naturschutz ist wichtig – aber nicht um jeden Preis!
Naturschutz ist ohne Frage von zentraler Bedeutung, jedoch darf er nicht bedeuten, den Menschen aus der Natur auszusperren. Vielmehr ist ein Miteinander von Mensch und Natur möglich und notwendig. Es gibt keine belastbaren Daten oder wissenschaftlich fundierte Studien, die belegen, dass Freizeitaktivitäten wie Schwimmen oder Paddeln die Vogelwelt auf diesem Abschnitt erheblich beeinträchtigen. Stattdessen gibt es zahlreiche andere Faktoren, die das ökologische Gleichgewicht beeinflussen, wie z. B.:
- Zunahme von Wildtieren wie Wildschweine und Rotwild
- Ausbreitung invasiver Tierarten
- Tiefflüge durch das Binger Loch
- Windkraftanlagen im Hunsrück
- uvm.
Diese Aspekte wurden bisher jedoch nicht berücksichtigt, während Freizeitnutzern die Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten ohne fundierte Begründung entzogen werden.
Unsere Forderung:
Wir fordern die zuständigen Behörden auf, diese Verordnung nicht erneut in Kraft zu setzen und stattdessen einen Ansatz zu verfolgen, der sowohl den Naturschutz als auch die Interessen der Menschen berücksichtigt. Ein Leben im Einklang mit der Natur ist möglich und notwendig.
Unterzeichne diese Petition und setze ein Zeichen dafür, dass der Zugang zur Natur für alle erhalten bleibt – ohne die Umwelt zu gefährden!
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Das Problem
Petition: Für ein natürliches Miteinander von Mensch und Natur – gegen die Ausgrenzung des Menschen im Naturschutzgebiet „Fulder - Aue / Ilmen - Aue“
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, sprechen uns entschieden gegen die erneute Inkraftsetzung der Schutzanordnung zum Schutz der Brut-, Zug- und Rastvogelarten im Naturschutzgebiet "Fulder-Aue / Ilmen-Aue" aus. Diese Verordnung entzieht uns nicht nur einen wichtigen Teil unseres Naherholungsgebiets, sondern greift unverhältnismäßig in die Interessen aller ein, die sich gerne in der Natur entlang des Rheins zwischen Bingen-Kempten und Ingelheim aufhalten.
Was bedeutet diese Verordnung?
Mit der Umsetzung dieser Verfügung wird nicht nur der Wassersport verboten sein, sondern auch den beliebten Gaulsheimer Sandstrand zu betreten, sowie im gesamten Altrhein zwischen der Ruine der Hindenburgbrücke und bis kurz dem Strandbad in Frei-Weinheim zu schwimmen, zu paddeln oder zu planschen. Damit verlieren wir über 3,5 Millionen Quadratmeter Erholungsfläche, die für uns unverzichtbar sind.
Naturschutz ist wichtig – aber nicht um jeden Preis!
Naturschutz ist ohne Frage von zentraler Bedeutung, jedoch darf er nicht bedeuten, den Menschen aus der Natur auszusperren. Vielmehr ist ein Miteinander von Mensch und Natur möglich und notwendig. Es gibt keine belastbaren Daten oder wissenschaftlich fundierte Studien, die belegen, dass Freizeitaktivitäten wie Schwimmen oder Paddeln die Vogelwelt auf diesem Abschnitt erheblich beeinträchtigen. Stattdessen gibt es zahlreiche andere Faktoren, die das ökologische Gleichgewicht beeinflussen, wie z. B.:
- Zunahme von Wildtieren wie Wildschweine und Rotwild
- Ausbreitung invasiver Tierarten
- Tiefflüge durch das Binger Loch
- Windkraftanlagen im Hunsrück
- uvm.
Diese Aspekte wurden bisher jedoch nicht berücksichtigt, während Freizeitnutzern die Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten ohne fundierte Begründung entzogen werden.
Unsere Forderung:
Wir fordern die zuständigen Behörden auf, diese Verordnung nicht erneut in Kraft zu setzen und stattdessen einen Ansatz zu verfolgen, der sowohl den Naturschutz als auch die Interessen der Menschen berücksichtigt. Ein Leben im Einklang mit der Natur ist möglich und notwendig.
Unterzeichne diese Petition und setze ein Zeichen dafür, dass der Zugang zur Natur für alle erhalten bleibt – ohne die Umwelt zu gefährden!
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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 10. November 2024 erstellt