Aufnahme von BIPoC*, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten

Das Problem

Es mehren sich Berichte, die zeigen, dass BiPoC*, an den ukrainisch-polnischen Grenzübergängen, an der Ausreise gehindert werden. „Es ist offensichtlich, dass wir Afrikaner als niedere Wesen angesehen werden”, sagte bspw. Nze gegenüber dem Independent [Link zur Quelle]. Nze postete auch ein Video, was mittlerweile mehr als 2 Millionen mal angeschaut wurde, auf dem offenbar die Drohung von Waffengewalt zu sehen ist. [Link zur Quelle]. Clayson Monyela vom südafrikanischen Außenministerium schrieb: "Südafrikanischen Studenten und anderen Afrikanern wurde übel mitgespielt an der ukrainisch-polnischen Grenze." [Link zur Quelle]. Eine nigerianische Medizinstudentin an der polnisch-ukrainischen Grenze sagte einer BBC-Reporterin, sie habe 7 Stunden auf die Überquerung gewartet und wurde dann zurückgeschickt [Link zur Quelle]. Eine andere BBC-Reporterin berichtet von indischen Studierenden, die am Übergang nach Rumänien gehindert werden [Link zur Quelle]. Auch gibt es Videoaufnahmen von ukrainischen Bahnhöfen, an denen afrikanische Studierende, von ukrainischen Offiziellen, am Einsteigen in einen Zug gehindert werden [Link zur Quelle]. Journalist Malcolm Ohanwe schreibt auf Twitter „Ich habe mit einer nigerianischen Studentin videotelefoniert, die gerade in der Ukraine um ihr Leben bangt. Sie erzählt, dass sie und andere Afrikaner von Weißen aus Zügen geschubst wurden, in Gebäude nicht reingelassen wurden und allesamt ziemlich verstreut und verloren sind“ [Link zur Quelle].

“Europa heißt ukrainische Flüchtlinge willkommen, andere weniger” [Link zur Quelle], “Die Besorgnis nimmt zu – Schwarze berichten von Rassismus während ihrer Flucht aus der Kriegszone” [Link zur Quelle], sind Titel englischsprachiger Berichterstattung. Derzeit sind hunderttausende auf der Flucht. Unter Ihnen auch etliche BiPoC*, wie zB tausende junge Menschen vom afrikanischen Kontinent, die in der Ukraine studierten.

Hiermit fordere ich die deutsche Bundesregierung auf, insbesondere auch Personen ohne ukrainischen Pass, die an der Ausreise aus der Ukraine gehindert werden, Asyl zu gewähren. Dies betrifft vor allem BIPoC* ohne ukrainischen Pass.

Solange es Berichte darüber gibt, das BIPoC* an Weiter- und Ausreisen gehindert werden, ist es unbedingt nötig, dass die Bundesregierung ein Zeichen setzt und zeigt, das humanitäre Hilfe für alle Menschen gilt.

Das sagt auch der UN-Flüchtlingsrat: “As numbers of refugees fleeing Ukraine increase by the hour, it is crucial that receiving countries continue to welcome all those fleeing conflict and insecurity - irrespective of nationality and race - and that they receive adequate international support to carry out this task” [Link zur Quelle].

Wir fordern die Aufnahme von BIPoC* nach Deutschland! Und wir fordern eine Bleibeperspektive!

#BiPoCInUkraine #RefugeesWelcome #AfricansInUkraine

Change.org/BiPoCInUkraine

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Hinter der Petition stehen der Menschenrechtsaktivist Peter Emorinken-Donatus und der Umweltaktivist Tino Pfaff

33.582

Das Problem

Es mehren sich Berichte, die zeigen, dass BiPoC*, an den ukrainisch-polnischen Grenzübergängen, an der Ausreise gehindert werden. „Es ist offensichtlich, dass wir Afrikaner als niedere Wesen angesehen werden”, sagte bspw. Nze gegenüber dem Independent [Link zur Quelle]. Nze postete auch ein Video, was mittlerweile mehr als 2 Millionen mal angeschaut wurde, auf dem offenbar die Drohung von Waffengewalt zu sehen ist. [Link zur Quelle]. Clayson Monyela vom südafrikanischen Außenministerium schrieb: "Südafrikanischen Studenten und anderen Afrikanern wurde übel mitgespielt an der ukrainisch-polnischen Grenze." [Link zur Quelle]. Eine nigerianische Medizinstudentin an der polnisch-ukrainischen Grenze sagte einer BBC-Reporterin, sie habe 7 Stunden auf die Überquerung gewartet und wurde dann zurückgeschickt [Link zur Quelle]. Eine andere BBC-Reporterin berichtet von indischen Studierenden, die am Übergang nach Rumänien gehindert werden [Link zur Quelle]. Auch gibt es Videoaufnahmen von ukrainischen Bahnhöfen, an denen afrikanische Studierende, von ukrainischen Offiziellen, am Einsteigen in einen Zug gehindert werden [Link zur Quelle]. Journalist Malcolm Ohanwe schreibt auf Twitter „Ich habe mit einer nigerianischen Studentin videotelefoniert, die gerade in der Ukraine um ihr Leben bangt. Sie erzählt, dass sie und andere Afrikaner von Weißen aus Zügen geschubst wurden, in Gebäude nicht reingelassen wurden und allesamt ziemlich verstreut und verloren sind“ [Link zur Quelle].

“Europa heißt ukrainische Flüchtlinge willkommen, andere weniger” [Link zur Quelle], “Die Besorgnis nimmt zu – Schwarze berichten von Rassismus während ihrer Flucht aus der Kriegszone” [Link zur Quelle], sind Titel englischsprachiger Berichterstattung. Derzeit sind hunderttausende auf der Flucht. Unter Ihnen auch etliche BiPoC*, wie zB tausende junge Menschen vom afrikanischen Kontinent, die in der Ukraine studierten.

Hiermit fordere ich die deutsche Bundesregierung auf, insbesondere auch Personen ohne ukrainischen Pass, die an der Ausreise aus der Ukraine gehindert werden, Asyl zu gewähren. Dies betrifft vor allem BIPoC* ohne ukrainischen Pass.

Solange es Berichte darüber gibt, das BIPoC* an Weiter- und Ausreisen gehindert werden, ist es unbedingt nötig, dass die Bundesregierung ein Zeichen setzt und zeigt, das humanitäre Hilfe für alle Menschen gilt.

Das sagt auch der UN-Flüchtlingsrat: “As numbers of refugees fleeing Ukraine increase by the hour, it is crucial that receiving countries continue to welcome all those fleeing conflict and insecurity - irrespective of nationality and race - and that they receive adequate international support to carry out this task” [Link zur Quelle].

Wir fordern die Aufnahme von BIPoC* nach Deutschland! Und wir fordern eine Bleibeperspektive!

#BiPoCInUkraine #RefugeesWelcome #AfricansInUkraine

Change.org/BiPoCInUkraine

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Hinter der Petition stehen der Menschenrechtsaktivist Peter Emorinken-Donatus und der Umweltaktivist Tino Pfaff

Jetzt unterstützen

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Die Entscheidungsträger*innen

Mahmut Özdemir
MdB, SPD, Staatssekretär im Innenministerium
Beantwortet
Herzlichen Dank für Ihre Mail, in dem Sie berichten, die Petition „Aufnahme von BIPoC*" gestartet zu haben. Inzwischen haben, wie ich mich überzeugen konnte, über 28.000 Menschen diese Petition online unterschrieben. Auch für Ihr Engagement für die Menschen, die vor den brutalen Angriffen der russischen Armee flüchten müssen, danke ich Ihnen. Inzwischen haben uns auch von anderen Organisationen Schreiben erreicht, in denen die Bundesregierung um eine humanitäre und möglichst unbürokratische Aufnahme der Menschen gebeten wird. Die Innenminister der Europäischen Union haben bereits am 3. März 2022 eine politische Einigung erzielt, die EU-Richtlinie für temporären Schutz anzuwenden. Der formale Beschluss wurde am 4. März 2022 vom Rat der Justizminister angenommen. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) prüft derzeit Möglichkeiten, Ausländerinnen und Ausländern, gleich welcher Staatsangehörigkeit, die sich am 24. Februar 2022 in der Ukraine aufgehalten haben und die seitdem in das Bundesgebiet eingereist sind, unbürokratisch einen Aufenthalt zu ermöglichen. Regelmäßig von uns aktualisierte FAQ zur Einreise aus der Ukraine finden Sie auf der Homepage des BMI. Die Entwicklung Ihrer Petition werde ich mir auch weiterhin mit Interesse ansehen. Ich versichere Ihnen, dass die Bundesregierung alles dafür tun wird, um den Menschen, die vor dem Krieg fliehen mussten, soweit und so gut wie möglich zu helfen. Foto: SPD Parteivorstand / Susie Knoll
Annalena Baerbock
Bundesministerin des Auswärtigen
Nancy Faeser
Bundesministerin des Innern und für Heimat
Neuigkeiten zur Petition

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Petition am 27. Februar 2022 erstellt