Schützt die Esel!

Das Problem

Der weltweite Handel mit Eselprodukten floriert. Insbesondere die Nachfrage nach verarbeiteter Eselhaut zur Nutzung in der Traditionellen Chinesischen Medizin steigt rasant. Gleichzeitig sinkt die Eselpopulation auf der ganzen Welt besorgniserregend schnell, denn auch durch die Zucht kann der Bedarf nicht gedeckt werden. Die ärmsten Regionen der Welt, wo Esel als Lasttiere für die Bevölkerung unersetzlich sind, wurden als neue Märkte erschlossen.

Acht afrikanische Länder, darunter Tansania, gingen sofort dagegen an und verboten den Export von Eseln oder den Bau von Esel-Schlachthäusern, um so den (oft auch illegalen) Handel mit Eseln zu unterbinden. Wieder andere aber sahen die wirtschaftlichen Vorteile: Allein in Kenia wurden in den letzten Jahren Millionensummen in den Bau von vier Esel-Schlachthäusern investiert, in denen heute jeweils mehr als 200 Esel am Tag verarbeitet und exportiert werden können. Das Land gilt heute als Zentrum der Exporte von Eseln aus Ostafrika nach China.

Wir von der Welttierschutzgesellschaft konnten mithilfe eines lokalen Partners die Situation in dem erst 2018 eröffneten Schlachthaus in der Region Kithyoko dokumentieren – mit schockierenden Ergebnissen. Alle der über 400 Esel, die im Außenbereich des Schlachthofes oft tagelang bis zur Schlachtung ausharren müssen, wiesen einen sehr schlechten Zustand auf, waren unterernährt und teilweise durch Knochenbrüche schwer verletzt. Ihnen stand weder frisches Wasser noch Futter zur Verfügung. Rampen, die für den Transport des Tieres in die Schlachthalle vorhanden waren, blieben ungenutzt. Stattdessen trieben Schlachthaus-Mitarbeiter die Tiere mit roher Gewalt und Schlägen in die Innenräume. Besonders schockierte die Betäubungsmethode: Mithilfe eines stumpfen Metallstabes wird den Tieren so oft auf die Stirn geschlagen, bis sie ihr Bewusstsein verloren oder noch an Ort und Stelle starben.

Die Esel sind immensem Leid ausgesetzt, das es zu verhindern gilt!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, fordert mit uns die Betreiber der Schlachthäuser auf, die geltenden Tierschutzgesetze sofort zu berücksichtigen. Mit Eurer Unterschrift sendet Ihr ein eindeutiges Signal an die Verantwortlichen!

Wir sind in den Vorbereitungen für die Datenerhebung in den drei weiteren Schlachthäusern in Kenia. Von den Ergebnissen werden wir die am dringendsten notwendigen Maßnahmen ableiten und uns mit konkreten Forderungen an die kenianische Regierung wenden. Bitte begleitet uns dabei!

Weitere Hintergründe lest Ihr hier: https://welttierschutz.org/esel
Herzlichen Dank für Euer Engagement.

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Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.)Petitionsstarter*inUnter dem Leitsatz „Tierschutz fängt beim Menschen an“ engagiert sich die Welttierschutzgesellschaft weltweit für ein besseres Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Ihre Vision ist eine Welt, in der Tiere von den Menschen in ihrem Umfeld wahrgenommen sowie respektvoll und artgerecht behandelt werden.
Erfolg
Diese Petition war mit 79.933 Unterstützer*innen erfolgreich!

Das Problem

Der weltweite Handel mit Eselprodukten floriert. Insbesondere die Nachfrage nach verarbeiteter Eselhaut zur Nutzung in der Traditionellen Chinesischen Medizin steigt rasant. Gleichzeitig sinkt die Eselpopulation auf der ganzen Welt besorgniserregend schnell, denn auch durch die Zucht kann der Bedarf nicht gedeckt werden. Die ärmsten Regionen der Welt, wo Esel als Lasttiere für die Bevölkerung unersetzlich sind, wurden als neue Märkte erschlossen.

Acht afrikanische Länder, darunter Tansania, gingen sofort dagegen an und verboten den Export von Eseln oder den Bau von Esel-Schlachthäusern, um so den (oft auch illegalen) Handel mit Eseln zu unterbinden. Wieder andere aber sahen die wirtschaftlichen Vorteile: Allein in Kenia wurden in den letzten Jahren Millionensummen in den Bau von vier Esel-Schlachthäusern investiert, in denen heute jeweils mehr als 200 Esel am Tag verarbeitet und exportiert werden können. Das Land gilt heute als Zentrum der Exporte von Eseln aus Ostafrika nach China.

Wir von der Welttierschutzgesellschaft konnten mithilfe eines lokalen Partners die Situation in dem erst 2018 eröffneten Schlachthaus in der Region Kithyoko dokumentieren – mit schockierenden Ergebnissen. Alle der über 400 Esel, die im Außenbereich des Schlachthofes oft tagelang bis zur Schlachtung ausharren müssen, wiesen einen sehr schlechten Zustand auf, waren unterernährt und teilweise durch Knochenbrüche schwer verletzt. Ihnen stand weder frisches Wasser noch Futter zur Verfügung. Rampen, die für den Transport des Tieres in die Schlachthalle vorhanden waren, blieben ungenutzt. Stattdessen trieben Schlachthaus-Mitarbeiter die Tiere mit roher Gewalt und Schlägen in die Innenräume. Besonders schockierte die Betäubungsmethode: Mithilfe eines stumpfen Metallstabes wird den Tieren so oft auf die Stirn geschlagen, bis sie ihr Bewusstsein verloren oder noch an Ort und Stelle starben.

Die Esel sind immensem Leid ausgesetzt, das es zu verhindern gilt!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, fordert mit uns die Betreiber der Schlachthäuser auf, die geltenden Tierschutzgesetze sofort zu berücksichtigen. Mit Eurer Unterschrift sendet Ihr ein eindeutiges Signal an die Verantwortlichen!

Wir sind in den Vorbereitungen für die Datenerhebung in den drei weiteren Schlachthäusern in Kenia. Von den Ergebnissen werden wir die am dringendsten notwendigen Maßnahmen ableiten und uns mit konkreten Forderungen an die kenianische Regierung wenden. Bitte begleitet uns dabei!

Weitere Hintergründe lest Ihr hier: https://welttierschutz.org/esel
Herzlichen Dank für Euer Engagement.

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Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.)Petitionsstarter*inUnter dem Leitsatz „Tierschutz fängt beim Menschen an“ engagiert sich die Welttierschutzgesellschaft weltweit für ein besseres Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Ihre Vision ist eine Welt, in der Tiere von den Menschen in ihrem Umfeld wahrgenommen sowie respektvoll und artgerecht behandelt werden.

Erfolg

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Die Entscheidungsträger*innen

Betreiber der Esel-Schlachthäuser in Kenia
Betreiber der Esel-Schlachthäuser in Kenia
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Petition am 28. Februar 2019 erstellt