Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise

Das Problem

Mein Name ist Tonia Merz. Ich bin seit 19 Jahren selbstständige Modedesignerin und habe 5 Angestellte. Mir ist es in all den Jahren gelungen, sichere Arbeitsplätze zu schaffen und meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Was mir trotz überdurchschnittlich viel Arbeit nicht gelang, ist Rücklagen zu bilden, die mich und mein Team durch eine Krise, wie wir sie derzeit erleben, retten könnten.

So geht es nicht nur mir. So geht es unzähligen Selbstständigen, Kreativen, Musikern, Künstlern, Veranstaltern und Überlebenskünstlern. Menschen, die ihr Leben immer selbst gestaltet haben, die Deutschland gestalten und unsere Welt bunter machen. Menschen, die den Mut haben, Unternehmer zu sein. Menschen, die sich und andere immer selbst versorgt haben und nun unmittelbar vor dem Aus stehen. So geht es unzähligen Studenten und anderen, die  auf ihre 450€-Jobs angewiesen sind, um zu überleben. Für die kein Kurzarbeitergeld greift und für die Kredite keine Zukunftsperspektive sein können. Sie alle wissen nicht, wie sie ihre Mieten, ihre privaten Krankenversicherungen, Essen für ihre Kinder oder andere Verbindlichkeiten zahlen sollen.

Sie alle brauchen Hilfe und zwar: SOFORT! 
Nicht als Kredit, sondern als Zuschuss für die Umsätze und Einkommen, die innerhalb von Tagen plötzlich weggebrochen sind.

Deutschland ist ein reiches Land – Sie reden von Billionenkrediten für die Wirtschaft! Was dem Land aber auch helfen würde, ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von 800-1200€ pro Person für 6 Monate. Schnell, unbürokratisch, zeitlich begrenzt. DAS würde den sozialen Absturz Tausender verhindern und gleichzeitig die Kaufkraft im Land erhalten. Denn das ist das Zweite, was wir brauchen: Menschen, die weiterhin Geld ausgeben!

Ich beschränke diese Forderung bewusst nicht auf einzelne Gruppen, denn was das ganze Land jetzt braucht, ist Unterstützung und es ist unser gemeinsames Geld!

Eine bessere Möglichkeit, das Konzept Grundeinkommen zu testen gibt es nicht – in der Krise liegt die grösste Chance.

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Unterstützt von:
Mein Grundeinkommen
Expedition Grundeinkommen

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Tonia MerzPetitionsstarter*in

496.662

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Mein Name ist Tonia Merz. Ich bin seit 19 Jahren selbstständige Modedesignerin und habe 5 Angestellte. Mir ist es in all den Jahren gelungen, sichere Arbeitsplätze zu schaffen und meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Was mir trotz überdurchschnittlich viel Arbeit nicht gelang, ist Rücklagen zu bilden, die mich und mein Team durch eine Krise, wie wir sie derzeit erleben, retten könnten.

So geht es nicht nur mir. So geht es unzähligen Selbstständigen, Kreativen, Musikern, Künstlern, Veranstaltern und Überlebenskünstlern. Menschen, die ihr Leben immer selbst gestaltet haben, die Deutschland gestalten und unsere Welt bunter machen. Menschen, die den Mut haben, Unternehmer zu sein. Menschen, die sich und andere immer selbst versorgt haben und nun unmittelbar vor dem Aus stehen. So geht es unzähligen Studenten und anderen, die  auf ihre 450€-Jobs angewiesen sind, um zu überleben. Für die kein Kurzarbeitergeld greift und für die Kredite keine Zukunftsperspektive sein können. Sie alle wissen nicht, wie sie ihre Mieten, ihre privaten Krankenversicherungen, Essen für ihre Kinder oder andere Verbindlichkeiten zahlen sollen.

Sie alle brauchen Hilfe und zwar: SOFORT! 
Nicht als Kredit, sondern als Zuschuss für die Umsätze und Einkommen, die innerhalb von Tagen plötzlich weggebrochen sind.

Deutschland ist ein reiches Land – Sie reden von Billionenkrediten für die Wirtschaft! Was dem Land aber auch helfen würde, ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von 800-1200€ pro Person für 6 Monate. Schnell, unbürokratisch, zeitlich begrenzt. DAS würde den sozialen Absturz Tausender verhindern und gleichzeitig die Kaufkraft im Land erhalten. Denn das ist das Zweite, was wir brauchen: Menschen, die weiterhin Geld ausgeben!

Ich beschränke diese Forderung bewusst nicht auf einzelne Gruppen, denn was das ganze Land jetzt braucht, ist Unterstützung und es ist unser gemeinsames Geld!

Eine bessere Möglichkeit, das Konzept Grundeinkommen zu testen gibt es nicht – in der Krise liegt die grösste Chance.

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Die Entscheidungsträger*innen

Katja Kipping
MdB, DIE LINKE & ehem. Vorsitzende DIE LINKE
Beantwortet
Sehr geehrte Frau Merz, seit Jahren streite ich sowohl in der Öffentlichkeit als auch parteiintern für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Das kann man auf meiner Website, in den vielen Beiträgen und Facebook nachlesen. Deshalb unterstütze ich auch Ihre Petition. Es wäre schön, wenn diese in der Öffentlichkeit und im Parlament diskutiert würde. Wir hatten übrigens erneut die Idee einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Bundestag gegenüber den Grünen ins Gespräch gebracht, leider keine Reaktion darauf erhalten. Ich finde es gut, dass mit dem Aufruf "Es ist höchste Zeit", denn Sie auch unterzeichnet haben, und mit der kommenden Europäischen Bürgerinitiative zum Grundeinkommen, die Aktivitäten um das Grundeinkommen verstärkt werden. Wir brauchen eine breite und ernsthafte gesellschaftliche Debatte über die Einführung von Grundeinkommen in Deutschland, in Europa und weltweit. Mit freundlichen Grüßen, Katja Kipping, MdB Foto: Anke Illing
Beate Müller-Gemmeke
Abgeordnete des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
Beantwortet
Seitdem ich politisch aktiv bin, werbe ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und jetzt in Zeiten von Corona fühle ich mich in meiner Zielsetzung bestätigt, denn ein Grundeinkommen wäre jetzt genau die richtige Antwort beispielsweise für Solo-Selbstständige, Geringverdienende, Erwerbslose, Kulturtreibende, Minijober*innen – für alle. Deshalb ist es gut, dass es Ihre Petition gibt und die Diskussion zu einem Grundeinkommen wieder Fahrt aufnimmt. Das Grundeinkommen kann natürlich unseren Sozialstaat nicht ersetzen, aber es schafft die Voraussetzung für eine Sozialpolitik auf Augenhöhe. Denn Zusammenhalt in der Gesellschaft heißt, keinen Menschen alleine zu lassen. Und das geht heute und auch in der Zukunft ohne Bevormundung, dafür mit Selbstbestimmung und mit mehr Würde. Wir sollten diese Debatte wagen und den Menschen mehr zutrauen. Mit freundlichen Grüßen Beate Müller-Gemmeke MdB Bündnis 90/Die Grünen Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik Foto: Beate Müller-Gemmeke
Chris Kühn
Abgeordneter des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
Beantwortet
Eine wesentliche Aufgabe von Politik ist es, für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu sorgen. Das Prinzip muss uns auch in Zeiten der Corona-Pandemie leiten. Alle bisherigen sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen haben nicht dazu geführt, dass ein Einkommen für alle gesichert ist, weder in der Krise noch außerhalb. Gerade Selbstständige, Künstler*Innen, Kreative oder Veranstaltungstechniker*Innen kommen in der Krise noch mehr unter Druck als andere Berufe. Doch über alle Menschen muss in dieser Ausnahmesituation ein Rettungsschirm gespannt werden, denn wir sind ein reiches Land, das es ich allerdings weder sozial noch kulturell leisten kann, Tausende im Stich zu lassen. Ein Grundeinkommen für alle kann unserem Gemeinwesen hier und jetzt helfen. Die Corona-Krise hat der Grundeinkommensidee neuen Schwung verliehen. Ich unterstütze jede ernsthafte politischen Debatte über das Grundeinkommen – ein bedingungslos gewährtes Einkommen, das allen Menschen die Existenz sichert und die gesellschaftliche Teilhabe auch und gerade in schwierigen Zeiten ermöglicht. Foto: Chris Kühn MdB
Anke Domscheit-Berg
Abgeordnete des Deutschen Bundestags (DIE LINKE.)
Beantwortet
Ich unterstütze schon sehr lange die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Die Corona-Pandemie hat uns nun allen schmerzlich vor Augen gefühlt, was passiert, wenn plötzlich vielen Menschen die finanzielle Existenz wegbricht. Hätten wir schon ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen, wäre diese Krise für viele Menschen anders verlaufen. Aber nicht nur bei einer Pandemie, auch bei vielen anderen, alltäglicheren Situationen, wie vorübergehender Arbeitslosigkeit, Phasen der Aus- und Weiterbildung, Pflegetätigkeiten, langer Krankheit aber auch bei künstlerischer Tätigkeit, beim Vollzeit-Ehrenamt, Soloselbständigkeit und Unternehmensgründung kann ein BGE Existenznot abschaffen und in allen Lebenssituationen die finanzielle Grundlage für Teilhabe u ein Leben in Würde schaffen. Foto: Jesco Denzel
Susanne Hennig-Wellsow
Bundesvorsitzende DIE LINKE
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Petition am 13. März 2020 erstellt